Programme
Antikes Persien – The Ancient
8 Tage / 7 Nächte (Samstag – Samstag)
| 1. Tag | Ankunft | Ankunft in Teheran, Transfer zum Hotel. Ü: Teheran |
| 2. Tag | Teheran – Schiraz | Stadtrundfahrt mit Besichtigung des Archäologischen Museums und des Islamischen Kunstmuseums. Das Archäologische Museum ist das größte Museum in Persien, in dem Funde aus über fünf Jahrtausenden iranischer Zivilisation zu sehen sind. Anschließend Transfer zum Flug nach Schiraz. Ü: Schiraz. |
| 3. Tag | Schiraz | Ganztägige Stadtrundfahrt mit Besichtigung der Narendjestan-Gartenanlage, der Nasir-ol-Molk Moschee, der Theologischen Khan Schule, des Hafez- oder Saadi-Mausoleums, des Wakil Basars und des Koran-Tors. Am Abend Besuch des Schah Tscheragh-Mausoleums (von aussen). Ü: Schiraz |
| 4. Tag | Schiraz - Persepolis – Isfahan | Ausflug zur glanzvollen achämenidischen Residenzstadt Persepolis (UNESCO Weltkulturerbe) und zur Nekropole von Naqsch-e Rostam (100 km). Nachmittag zur freien Verfügung. Abendflug nach Isfahan. Ü: Isfahan. |
| 5. Tag | Isfahan | Ganztägige Stadtrundfahrt mit Besichtigung des Imam-Platzes (UNESCO-Weltkulturerbe) mit Imam- und Scheich Lotfollah Moscheen und Ali Qapu Palast. Dann Bummel durch den Basar. Am Abend Ausflug zu den Brücken "über den Ewigen Fluß". Ü: Isfahan |
| 6. Tag | Isfahan - Teheran | Besichtigungen der armenisch-christlichen Vank-Kathedrale, der Djame Moschee mit ihrer wunderschönen Gebetsnische und des Chehel Sotun Palastes. Zeit zur freien Verfügung. Abendflug nach Teheran. Ü: Teheran. |
| 7. Tag | Teheran | Ganztägige Stadtrundfahrt mit Besuch des Teppichmuseums, des Sahebgheranieh Palastes im Niavaran Komplex und Blick vom Rand des Elburz-Gebirges hinab auf die Stadt. Am Abend Abschiedsessen in einem traditionellen Restaurant. Ü: Teheran |
| 8. Tag | Rückflug | Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Hause. |
Die Blaue Kuppel – The Blue Dome
12 Tage / 11 Nächte (Samstag – Mittwoch)
| 1. Tag | Ankunft | Ankunft in Teheran, Transfer zum Hotel. Ü: Teheran |
| 2. Tag | Teheran – Yazd (Flug) | Stadtrundfahrt mit Besichtigung des Archäologischen Museums und des Islamischen Kunstmuseums. Das Archäologische Museum ist das größte Museum in Persien, in dem Funde aus über fünf Jahrtausenden iranischer Zivilisation zu sehen sind. Anschließend das Juwelenmuseum mit prachtvollen Insignien und Schmuckstücken der ehemaligen Königshäuser. Dann Transfer zum Flughafen und Flug nach Yazd, Ü: Yazd |
| 3. Tag | Yazd | Ganztägige Stadtrundfahrt mit Besichtigung der Djame Moschee, des Amir Tschaqmaq Komplexes, des Basars, des Neuen Feuertempels und der Dowlat Abad Gartenanlage. Abstecher zu den Türmen des Schweigens. Ü: Yazd |
| 4. Tag | Yazd - Kerman | Am frühen Morgen Fahrt nach Kerman. Unterwegs Abstecher nach Fahradj mit Besuch der frühislamischen Moschee. In Kerman halbtägige Stadtrundfahrt mit Besichtigung des Gandj-Ali-Khan Bademuseums, des Basars und der Djame Moschee mit Uhrturm. ((370km) Ü: Kerman. |
| 5. Tag | Mahan – Rayen - Kerman | Tagesausflug. In Mahan Besichtigung des Grabmals des Sufi-Derwisches Nematollah-e Valli und des terrassenförmig angelegten Schahzadeh-Gartens. Weiter zur Lehmziegel-Zitadelle von Rayen. Auf der Rückfahrt nach Kerman können Sie auf Wunsch einen kurzen Abstecher machen zu den eindrucksvollen farbigen Berge auf der Strecke Richtung Golbaf. (280 km) Ü: Kerman. |
| 6. Tag | Kerman - Schiraz | Ganztägige Fahrt nach Schiraz über Bardsir, Sirdjan, Nayriz und Sarvestan. Dort Besichtigung des sasanidischen Palastes. (570 km) Ü: Schiraz. |
| 7. Tag | Schiraz | Ganztägige Stadtrundfahrt mit Besichtigung der Narendjestan-Gartenanlage, der Nasir-ol-Molk Moschee, der Hafez- und Saadi-Mausoleen, des Wakil Basars (freitags geschlossen) und des Koran-Tors. Am Abend Besuch des Schah Tscheragh-Mausoleums - von aussen. Ü: Schiraz. |
| 8. Tag | Schiraz - Persepolis - Isfahan | Fahrt nach Isfahan. Unterwegs Besichtigung der glanzvollen achämenidischen Residenzstadt Persepolis (UNESCO Weltkulturerbe) und der Nekropole von Naqsch-e Rostam. (100 km) Ü: Isfahan. |
| 9. Tag | Isfahan | Ganztägige Stadtrundfahrt mit Besichtigung des Imam-Platzes (UNESCO Weltkulturerbe) mit den Imam- und Scheich Lotfollah Moscheen und Ali Qapu Palast. Dann Bummel durch den Basar. Am Abend Ausflug zu den Brücken "über den Ewigen Fluß". Ü: Isfahan |
| 10. Tag | Isfahan - Natanz - Kaschan - Teheran | Am Morgen Rückfahrt nach Teheran über Natanz und Kaschan. Unterwegs in Natanz Besichtigung der Djame Moschee und in Kaschan Besuch des Fin-Gartens und des Borudjerdi-Hauses mit Kuppeldach und Windtürmen. Weiterfahrt nach Teheran. (420 km) Ü: Teheran. |
| 11. Tag | Teheran | Ganztägige Stadtrundfahrt mit Besuch des Teppichmuseums, des Juwelenmuseums und Sahebgheranieh Palastes im Niavaran Komplex. Am Abend Abschiedsessen in einem traditionellen Restaurant. Ü: Teheran. |
| 12. Tag | Rückflug | Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Hause. |
Der Zauber Persiens –
Magic Persia
15 Tage / 14 Nächte (Samstag – Samstag) mit Matinabad-Wüstencamp
| 1. Tag | Ankunft | Ankunft in Teheran, Transfer zum Hotel, Ü: Teheran. |
| 2. Tag | Teheran | Stadtrundfahrt mit Besichtigungen des Nationalmuseums mit Archäologischem Museum und Islamischem Kunstmuseum und des Juwelen Museums, Bummel durch den Bazar. Ü: Teheran |
| 3. Tag | Teheran-Kermanshah (Flug) | Am späten Vormittag Flug nach Kermanshah. Fahrt zu den sasanidischen Grotten von Taq-e Bustan, dann weiter nach Bisotun (UNSESCO Weltkulturerbe) mit dem Darius-Relief und Herkules-Skulptur. Rückfahrt nach Kermanshah. Falls zeitlich möglich (abhängig von den wechselnden Flugverbindungen) Besuch des Takiyeh Moaven ol Molk Passionsspielhauses und / oder des Basars. (80 km) Ü: Kermanshah |
| 4. Tag | Kermanshah-Ahwaz | Fahrt über Eslamabad nach Pol-e Dokhtar, dem Rest einer sasanidischen Brücke, und entlang dem Erosionstal des Karkhe-Flusses nach Susa mit Siedlungshügel, Apadana, Museum und Danielsgrab. Weiter zur elamischen Stufenpyramide Tschoqa Zanbil (UNESCO-Weltkulturerbe). Ankunft in Ahwaz. (520 km) Ü: Ahwaz |
| 5. Tag | Ahwaz-Schiraz | Fahrt nach Schiraz durch südiranische Erdöl- und Nomadengebiete. Unterwegs in Bischapur Besichtigungen der Ruinen der sasanidischen Stadt und der Reliefs in der Tang-e Tschowgan-Schlucht. Fahrt hinauf auf die zentraliranische Hochebene. Ankunft in Schiraz. (580 km) Ü: Schiraz |
| 6. Tag | Persepolis-Schiraz | Ausflug zur glanzvollen achämenidischen Residenzstadt Persepolis (UNESCO-Weltkulturerbe) und der Nekropole von Naqsch-e Rostam. Nach der Rückkehr nach Schiraz, Besuch des Wakil-Basars und des abendlich beleuchteten Schah Tscheragh Heiligtums (von aussen). (100 km) Ü: Schiraz. |
| 7. Tag | Schiraz | Ganztägige Stadtrundfahrt mit Besichtigung der Narandjestan-Gartenanlage, der Nasir-ol-Molk Moschee, der Hafez- und Saadi-Mausoleen, der Ali ebn-e Hamze Moschee mit Spiegelfacetten und des Koran-Tors. Ü: Schiraz |
| 8. Tag | Schiraz-Kerman | Beeindruckende Tagesfahrt am Maharlu-Salzsee entlang nach Sarvestan mit sassanidischen Palastruinen und weiter über Neyriz mit Bakhtegan-Salzsee, Sirdjan nach Kerman. (570 km) Ü: Kerman |
| 9. Tag | Mahan -Rayen-Kerman | Tagesausflug nach Mahan, wo das Sufi-Heiligtum des Schah Nematollah Vali und der Schahzadeh-Prinzengarten besichtigt werden, dann nach Rayen mit seiner imposanten Lehmziegelfestung. Auf der Rückfahrt nach Kerman folgen wir einige Kilometer der Strecke nach Golbaf und bewundern die farbige Bergwelt.(280 km) Ü: Kerman |
| 10. Tag | Kerman-Yazd | Vormittags Besichtigung des Bazaars und der Gandj Ali Khan-Anlage mit Karawanserai, kleiner Moschee und Badehaus-Museum in Kerman, anschließend interessante Fahrt vorbei an traditionellen Qanat-Anlagen zur Wasserversorgung, Pistazienfeldern und verlassenen Karawansereien nach Yazd. Dort Besichtigung der Schweigetürme und des Amir Chaqmaq-Takiyeh Arkadenbaus. (370 km) Ü: Yazd |
| 11. Tag | Yazd-Isfahan | Besichtigung der Djame-Moschee mit höchstem Eingangsportal Irans, der Rokn od Din-Moschee mit ausgemalter Innenkuppel, des neuen Feuertempels und des Dowlatabad-Gartens mit Windturm-Pavillon. Dann Fahrt über Nain mit frühislamischer Moschee und traditionellem Pirnia-Haus nach Isfahan, Abendbummel. (310 km) Ü: Isfahan |
| 12. Tag | Isfahan | Ganztägige Stadtbesichtigungen des Imam-Platzes (UNESCO Weltkulturerbe) mit den Imam- und Scheich Lotfollah Moscheen und Ali Qapu Palast. Dann Bummel durch den Basar. Am Abend Ausflug zu den Brücken "über den Ewigen Fluß". Ü: Isfahan |
| 13. Tag | Isfahan- Matinabad (nahe Badrud) | Weitere Stadtbesichtigungen in Isfahan mit Chehel Sotun Palast, Armenischer Vank Kirche und der alten Djame Moschee mit ihrer wunderschönen Gebetsnische. Dann Fahrt zum Matinabad-Wüstencamp. Unterwegs Halt an der Djame-Moschee in Natanz. Abendessen im Restaurant des Camps. Übernachtung in den bequemen, fest installierten Zelten, die mit komplettem Bettzeug ausgestattet sind. (160 km) Ü Camp |
| 14. Tag | Matinabad-Teheran | Ausflug in die Wüste, mit Kamel (oder zu Fuß, wer sich den Kamelritt nicht zutraut). Anschließend Rückfahrt nach Teheran. Unterwegs in Kaschan Besuch des traditionellen Borujerdi-Hauses und des Fin-Gartens. Weiterfahrt nach Teheran, Abschiedsessen. (300 km) Ü: Teheran . |
| 15. Tag | Rückflug | Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Hause. |
Nordwest-Kompakt – Northwest-Compact
10 Tage / 9 Nächte (Samstag – Montag)
Bitte beachten: dieses Programm kann auch als 7-tägige Verlängerung zu den vorherigen drei Programmen, dann aber (ohne Alamut und Zwischenstopps in Maragheh und Qazvin) angeboten werden
| 1. Tag | Ankunft | Ankunft in Teheran, Transfer zum Hotel, Ü: Teheran. |
| 2. Tag | Teheran – Soltaniyeh - Takab | Fahrt nach Soltaniyeh mit Oldjeitu-Mausoleum (UNESCO-Weltkulturerbe), einem aussergewöhnlichen Kuppelgebäude, das als Vorbild für den Zentralbau des Tajdj Mahals gilt. Weiter über Zanjan, Bidjar nach Takab. (540 km) Ü: Takab |
| 3. Tag | T.Soleiman - Maragheh | Fahrt zur grossartigen Feuertempelanlage von Takhte Soleiman (UNESCO-Weltkulturerbe) und dem Zendan-e Soleiman Krater. Weiter nach Maragheh. Dort Besichtigung der vier Grabtürme. (290 km) Ü: Maragheh. |
| 4. Tag | Maragheh – Kandovan - Tabriz | Fahrt zum Gebirgsdorf Kandovan, das in Tuffsteinfelsen hineingebaut wurde. Weiter nach Tabriz. Dort kurze Stadtrundfahrt mit Besuch des Basars. (190 km) Ü: Tabriz |
| 5. Tag | Thaddäus Kirche - Tabriz | Ausflug zur armenischen Thaddäusirche Qareh Kelisa und der urartäischen Festungsanlage von Bastam, die von deutschen Archäologen ausgegraben wurde. (450 km) Ü: Tabriz |
| 6. Tag | Tabriz - Ardebil | Besuch der Blauen Moschee und dem Arg, der Ruine der riesigen Ali Shah-Moschee. Fahrt entlang der Nordseite des Sabalan-Gebirges vorbei an den farbigen Bergen von Khadjeh nach Ardebil. (310 km) Ü: Ardebil. |
| 7. Tag | Ardebil – B. Anzali | Besichtigung des Sheikh Safi-Mausoleumskomplexes. Fahrt von der Hochebene hinab zum Kaspischen Meer durch dichte Wälder bei Asalem. Weiter zur Hafenstadt Bandar Anzali. (260 km) Ü: Bandar Anzali |
| 8. Tag | Masouleh – Qazvin | Nach dem Besuch des Fischmarkts Fahrt zum terrassenförmig angelegten Gebirgsdorf Masouleh. Weiter das Tal des Sefid Rud Flusses entlang hinauf auf die zentraliranische Hochebene. Ankunft in Qazvin. (350 km) Ü: Qazvin. |
| 9. Tag | Qazvin – Alamut – Teheran | Fahrt zur Ruine der Burg des Hasan Sabah, die oberhalb des reizvollen Alamut-Tals liegt. Hier war die Hauptfestung der im frühen Mittelalter berüchtigten Assassinen. Picknick am Iwan-See. Fahrt nach Teheran. Abschiedsessen in einem traditionellen Restaurant. (390 km) Ü: Teheran. |
| 10. Tag | Rückflug | Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Hause. |
Der Süden – The South
10 Tage / 9 Nächte (Montag – Mitwoch)
| 1. Tag | Ankunft | Ankunft in Teheran, Transfer zum Hotel, Ü: Teheran. |
| 2. Tag | Teheran – B. Abbas | Stadtrundfahrt mit Besichtigungen des Reza Abbasi Museums mit Exponaten vorislamischer und frühislamischer Kunst, Tadjrisch Basar, Golestan Palast mit Ethnologischem Museum, Gartenhalle des Shams-ol-Emareh und der Marmorthronhalle, Halt am Azadi Monument. Abendflug nach Bandar Abbas. Ü: Bandar Abbas. |
| 3. Tag | Hormoz – B. Abbas | In Bandar Abbas Besuch des ehemaligen Hindu-Tempels, des Basars und der neuen Freitagsmoschee. Dann Bootsfahrt zur nahen Insel Hormoz, die durch ihre rötlichen Gesteinsfärbungen auffällt. Besichtigung der Ruinen einer portugiesischen Festung aus dem 16. Jh. Rückfahrt nach Bandar Abbas. Ü: Bandar Abbas. |
| 4. Tag | Minab – B. Abbas | Fahrt nach Minab, wo noch viele Frauen die traditionelle Borka-Gesichtsmaske tragen. Durch ausgedehnte Dattelpalm-Anbaugebiete Fahrt parallel zur Küste des Persischen Golfs in südöstliche Richtung zu den Erosionslandschaften bei Ziyarat und Sirik. Rückfahrt nach Bandar Abbas. (380 km) Ü: Bandar Abbas. |
| 5. Tag | B. Abbas - Qeshm | Bootsfahrt zur Insel Qeshm. Ankunft im Hafen von Qeshm-Stadt. Dann Busfahrt nach Table. Von dort aus Motorbootfahrt durch das Hara-Mangrovengebiet mit Beobachtung der Wasservögel. Dann zurück nach Qeshm-Stadt über Laft-e Kohneh, einer Kleinstadt mit vielen Windtürmen und Halt an der kuppelreichen Moschee in Holor. (140 km) Ü: Qeshm-Stadt. |
| 6. Tag | Qeshm – B. Abbas | Busfahrt entlang der Südküste der Insel. Besuch der Kharbas-Höhlen, dann nach BerkehKhalaf zum Setareha Oftideh Eco Park mit sehr beeindruckenden Erosionslandschaften. Weiter zum malerischen Hafen von Suza mit Werft für traditionelle Lendj-Holzschiffe. Falls es die Zeit erlaubt, Weiterfahrt zum Salzdom von Namakdan. Über Tomban und Giyadan zurück nach Qeshm-Stadt. (190 km) Bummel durch den alten Basar. Bootsfahrt zurück nach Bandar Abbas, Ü: Bandar Abbas. |
| 7. Tag | B. Abbas – B. Langeh | In Bandar Abbas Besuch des Fischmarkts. Dann Busfahrt in westliche Richtung entlang der Küste des Persischen Golfs mit Halt am Salzberg vor Bandar Khamir. Weiter über Bandar Kong mit Lendj-Holzschiffen zur Hafenstadt Bandar Langeh. (200 km) Ü: Bandar Langeh. |
| 8. Tag | B. Langeh – Kish | Etwa 2 1/2 stündige Schiffahrt zur Insel Kish. Dort Busrundfahrt mit Besuch der Ruinen der ehemaligen Hafenstadt Harireh und der traditionellen Zisterne mit Windtürmen. Rest des Tages zur freien Verfügung, z.B. Einkaufen im Zollfrei-Paradies oder Baden im persischen Golf, wobei gegenwärtig auch die Strände für Touristen nach Männern und Frauen getrennt sind. Ü: Kish-Stadt. |
| 9. Tag | Kish – Teheran | Vormittag auf der Insel Kish zur freien Verfügung. Am Spätnachmittag Rückflug nach Teheran, Abschiedsessen in einem traditionellen Restaurant. Ü: Teheran |
| 10. Tag | Rückflug | Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Hause. |
Phantastische Landschaften – Phantastic Sceneries
15 Tage / 14 Nächte (Samstag-Samstag) Zeit: Ende Mai-1.H.Juni u. 2.H.Sept.-Okt.
| 1. Tag | Ankunft | Ankunft in Teheran, Transfer zum Hotel |
| 2. Tag | Teheran - SefidAb | Fahrt von Teheran aus in südliche Richtung an Varamin vorbei mit Halt an der Qasr-e Bahram Karawanserei in die imposante Ebene des Grossen Salzsees mit dem Siah Kuh-Gebirge an der östlichen Seite, wo wir 2 Stunden wandern und versuchen, scheues Wild, wie die Kropfgazelle, zu beobachten, dann zur Ruine des 400 Jahre alten königlichen Jagdpalastes Sefidabad und weiter zur einsamen ParkRanger-Station Sefid Ab. (160 km) Ü: Zelt |
| 3. Tag | SefidAb - Marandjab | Bei der Fahrt über einen Ausläufer des Grossen Salzsees passieren wir eine beeindruckende Szenerie mit hohen Sanddünen, wo wir eine 3-stündige Wanderung machen. Dann fahren wir weiter zur Wasserstelle der einsamen Karawanserei Marendjab. Anschließend Exkursion in den Salzsee hinein auf dessen kristallisierter Oberfläche. Rückkehr nach Marandjab. (60 km) Ü: Karawanserei |
| 4. Tag | Marendjab - Daran | Fahrt durch die Kleinstadt Aran mit Helal ebn Ali-Heiligtum nach Kashan, wo wir den Basar und den traditionellen Fin-Garten besuchen. Dann Weiterfahrt über Delidjan, Gugad, Khonsar nach Daran. (320 km) Ü: Hotel |
| 5. Tag | Daran - Kuhrang - Tal | Fahrt über Dimeh nach Chelgerd und weiter in das Kuhrang-Tal mit Blick auf das Zardkuh-Hochgebirge. Dort machen wir einen Trekking-Ausflug von 3-4 Stunden in das eindrucksvollen Quellegebiet des Kuh-e Rang Flusses. Wenn Nomaden dort sind (Juni bis Anfang September) werden wir diese kennen lernen. (100 km) Ü: Zelt |
| 6. Tag | Kuhrang - Tal – Bazoft - Tal | Fahrt durch eindruckvolle Gebirgslandschaften über BidAmin, Samsami in das Bazoft-Tal, das von den Bakhtiari Nomaden bewohnt wird. Hinter Durak machen wir eine 4-stündige Wanderung in der großartigen Gebirgslandschaft. (120 km) Ü: Zelt |
| 7. Tag | Bazoft - Tal - Isfahan | Fahrt über Schahr-e Kord nach Isfahan. Dort besichtigen wir den Chehel Sotun Palast und machen abends einen Bummel zu den Brücken "über den Ewigen Fluß". (250 km) Ü: Hotel |
| 8. Tag | Isfahan | Ganztägige Stadtbesichtigungen des Imam-Platzes (UNESCO Weltkulturerbe) mit den Imam- und Scheich Lotfollah Moscheen und Ali Qapu Palast. Dann Streifzug durch den Basar und Zeit zur freien Verfügung. Ü: Hotel |
| 9. Tag | Isfahan - Persepolis - Schiraz | Fahrt nach Schiraz. Unterwegs Besichtigung der glanzvollen achämenidischen Residenzstadt Persepolis (UNESCO-Weltkulturerbe) und der Nekropole von Naqsch-e Rostam. Nach Ankunft in Schiraz Besuch des abendlich beleuchteten Schah Tscheragh Heiligtums (von aussen). (480 km) Ü: Hotel. |
| 10. Tag | Schiraz - Meymand | Besuch des Hafez-Mausoleums, dann Fahrt entlang den Maharlu- und Bakhtegan-Salzseen über Neyriz, Harat, Schahr-e Babak nach Meymand. Dieser Ort ist in die Wände eines Talkessels hineingebaut. Bummel durch dieses ungewöhnliche Dorf mit seinen Höhlenwohnungen. (390 km) Ü: Höhlenwohnung oder Zelt |
| 11. Tag | Meymand - Kerman | Fahrt durch das Pistazienanbaugebiet von Rafsanjan nach Kerman. In Kerman Besichtigung des Bazaars und der Gandj Ali Khan-Anlage mit alter Karawanserai, schöner kleiner Moschee und Badehaus-Museum. (260 km) Ü: Hotel |
| 12. Tag | Kerman - Rayen - Mahan - Lut - Wüste | Fahrt nach Rayen und Besichtigung der imposanten Lehmziegelfestung. Rückfahrt nach Mahan und Besuch des Sufi-Heiligtums des Schah Nematollah Vali und des Schahzadeh-Prinzengartens. Weiterfahrt über Schahdad in die Lut-Wüste nach Shafiabad. (290 km) Ü: Camp |
| 13. Tag | Lut - Wüste - Kerman | Fahrt über Deh Seyf in das Yardang- oder persisch „Kalut“-Gebiet der Wüste Lut. Die in eine Richtung blasenden Winde haben hundert Kilometer parallel verlaufende Erosionsformen gebildet, die zu den beeindruckendsten der Erde gehören. 3 Stunden Wanderung in diesem Gebiet. Fahrt zurück über Deh Seyf, Shahdad nach Kerman. (240 km) Ü: Hotel in Kerman |
| 14. Tag | Kerman - Teheran | Mittagsflug nach Teheran. Besuch des Golestan-Palastes und/ oder des Mellat-Parks. Abschiedsessen in einem traditionellen Restaurant. Ü: Hotel in Teheran |
| 15. Tag | Rückflug | Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Hause. |
Verborgene Schönheiten – Hidden Beauties
14 Tage / 13 Nächte (Samstag – Freitag) Mai-Juni, Sept.-Okt.
| 1. Tag | Ankunft | Ankunft in Teheran, Transfer zum Hotel. Ü: Teheran. |
| 2. Tag | Teheran - Tange Washi - Ladjim - Sari | Fahrt zur Klamm von Tang-e Washi, dort Wanderung im Bachbett (von Dezember bis Juni dürfte der Wasserstand zu hoch sein) vorbei an einem kadjarischem Jagdrelief in das dahinterliegende Tal und zurück, Weiterfahrt an Firuzkuh vorbei nach Zir Ab, von dort Abstecher im bewaldeten Elburz-Gebirge nach Ladjim (Shahriyar-Grabturm von 1023). Falls die Tange Washi Durchquerung nicht möglich war, bei Ladjim 3 Stunden in den kaspischen Gebirgswäldern wandern. Weiterfahrt nach Sari. (350 km) Ü: Hotel |
| 3. Tag | Sari - Gorgon - Khosh Yeilagh | Fahrt über Gorgon nach Gonbad-e Qabus mit Besichtigung des ältesten und mächtigsten Grabturms im Iran von 1006 n.Chr. und weiter in den Nationalpark Khosh Yeilaq, dort 3-stündige Wanderung, (260 km) Ü: Zelt |
| 4. Tag | Khosh Yeilagh - Bastam - Djandaq | Fahrt nach Bastam mit Besuch des Sufi Sheikh Bayazid Heiligtums, weiter über Shahrud auf Pisten durch das Gelände der farbigen Berge nach Torud, von dort durch die Dasht-e Kavir Wüste nach Djandaq. Bummel durch diesen typischen Wüstenort. (370 km) Ü: Zelt |
| 5. Tag | Djandaq - Chupanan - Nain - Isfahan | Fahrt am Sanddünengelände der Dasht-e Kavir vorbei nach Chupanan, wo wir auf eine anhöhe steigen und auf den Ort mit seinen Windtürmen blicken, Weiterfahrt über Anarak nach Nain, wo wir bei der Teppichherstellung zuschauen und das traditionelle Pirnia-Haus mit Innengarten und ethnologischem Museum besichtigen (Freitagsmoschee optional), dann nach Isfahan. (380 km) Ü: Hotel |
| 6. Tag | Isfahan | Besichtigung des Meidan-e Imam-Platzes (UNESCO-Weltkulturerbe) eines der schönsten Stadtbilder mit Imam- und Lotfullah-Moscheen, Ali Qapu-Palast, Streifzug durch den Basar, abends Ausflug zu den grandiosen Stadtbrücken am Zayandehrud-Fluss. Ü: Hotel |
| 7. Tag | Isfahan - Abyaneh | Vormittags Besichtigung der alten Freitagsmoschee und des Obstmarktes in Isfahan, dann Fahrt über Natanz, wo wir die malerische Freitagsmoschee und die Ruine eines Feuertempels besuchen, nach dem idyllischen Gebirgsdorf Abyaneh. (200 km) Ü: örtliche Unterkünfte |
| 8. Tag | Abyaneh - Kashan - Teheran | Fahrt über Kashan mit Besuch des Borudjerdi-Hauses und des Fin-Gartens, weiter nach Qom, wo wir das prachtvolle Heiligtum der Fatimeh Masumeh besichtigen (nur von aussen möglich) und weiter mit Besuch des Khomeini-Mausoleums nach Teheran. (320 km) Ü: Hotel |
| 9. Tag | Qazwin - Alamut - Qazwin | Fahrt über Qazwin durch grandiose Landschaften in das Alamut-Tal mit 3-stündiger Wanderung zur Assassinen-Burg des Hasan Sabah, Picknick am Iwan-See und zurück nach Qazvin, dort kurze Stadtbesichtigung mit dem abendlichen Shahzadeh Hosein Heiligtum. (390 km) Ü: Hotel in Qazvin |
| 10. Tag | Soltaniyeh - Katalehkhor - Bidjar - Takab | Fahrt nach Soltaniyeh zur Besichtigung des gewaltigen Oldjeitu-Kuppelbaus aus mongolischer Zeit mit eindrucksvollem Stuckdekor, von dessen Architektur der Zentralbau des Tadj Mahals abgeleitet wurde. Weiterfahrt zur Katalehkhor-Höhle mit grossartigen Stalaktiten/Stalagmiten Gewölben. Dann über Bidjar nach Takab. (410 km) Ü: Hotel in Takab |
| 11. Tag | Takab Kerefto - Qainardjeh | Fahrt zur Besichtigung der Kerefto-Höhle, die Orakelzwecken gedient haben dürfte mit Herakles-Inschrift. Dann an Takab vorbei zu einem Krater mit grünblauem Wasser beim malerischen Dorf Qizkapan und weiter eine botanisch interessante Strecke zum Dorf Qainardjeh. (120 km) Ü: Zelt |
| 12. Tag | T. Soleim. - Berndjeh - Dandy - Zandjan - Teheran | Besichtigung der großartigen Takhte Soleiman-Feuertempelanlage mit Zendan-e Soleiman Sinterkegel, Aufstieg zum artesischen Krater von Berendjeh. Fahrt durch beeindruckende Gebirgslandschaft mit farbigen Bergen über Dandy – Zandjan zurück nach Teheran. (480 km) Ü: Hotel |
| 13. Tag | Teheran | Stadtrundfahrt in Teheran mit Besuch des Archäologischen Museums, des Islamischen Museums, des Basars und des Sahebgharanieh Palastes im ehem. königlichen Niavaran-Komplex. Abends Abschiedsessen in einem traditionellem Restaurant. Ü: Hotel |
| 14. Tag | Rückflug | Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Hause. |
Damavand-Tour (Westflanke - Western Face)
7 Tage/6 Nächte - Geeigneter Zeitraum: Mitte Juli – Mitte September
Schwierigkeitsgrad: 3–4 - Voraussetzung: gute körperliche Verfassung, Höhenverträglichkeit. Die Route ist technisch nicht anspruchsvoll und kann von jedem geübten Bergwanderer bewältigt werden. Ausrüstung: warme Kleidung, feste Trekkingstiefel, eventuell Teleskop-Bergstöcke. Die Höhe des Damavands wird mit 5671 m angegeben, liegt aber nach neueren Mes-sungen bei 5610 m. Dies ist der höchste Berg von Europa bis Asien west-lich des Hindukush. Juli bis September herrscht hier stabiles Wetter mit Sonnenschein. Teilnehmeranzahl: 2- 6
| 1. Tag | Ankunft | Ankunft in Teheran, Abholung am Flughafen und Transfer zum Hotel. Ü: Hotel in Teheran |
| 2. Tag | Teheran | Wanderung im Elburz-Gebirge am Teheraner Hausberg Tochal ab 1800 m bis etwa 3000 m Höhe oder bis zum Gipfel 3960 m und Rückkehr mit der Telecabin-Seilbahn. Ü: Hotel in Teheran |
| 3. Tag | Teheran - Simorgh - Hütte | Fahrt über Polur und Chal-Chal-Tal bis zum Endpunkt (3400 m) der Piste an der westlichen Damawand-Flanke. 3 – 4 Stunden Trekking zur gemauerten zweistöckigen Simorgh-Schutzhütte (4100 m). Beobachtung des herrlichen Sonnenuntergangs. Ü: Simurgh-Schutzhütte. |
| 4. Tag | Simorgh - Hütte | Akklimatisierungstag mit Trekking an der Flanke des Damavands mit Blick auf den Lar-See. Ü: Simorgh-Schutzhütte. (Es wird zwar dringend angeraten, sich zu akklimatisieren, sollte es sich aber um erfahrene Teilnehmer handeln, die sich sicher sind, keine Akklimatisierung zu benötigen, könnte bereits an diesem Tag der Gipfel bestiegen werden und damit wird der Rest der Tour um einen Tag kürzer.) |
| 5. Tag | Damavand - Gipfel | Aufstieg und nach etwa 6 - 7 Stunden wird der Gipfel erreicht. Herrlicher Rundblick über die anderen Viertausender des Elburz-Gebirges hinweg und bis zur Grossen Salzwüste und zum Kasoischen Meer. Abstieg. Ü: Simorgh-Schutzhütte. |
| 6. Tag | Teheran | Trekking hinab zum Endpunkt der Piste und Rückfahrt nach Teheran. Kurze Stadtrundfahrt. Ü: Hotel in Teheran |
| 7. Tag | Rückflug | Am Morgen Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Hause. |
Optionale Verlängerung mit Shiraz und Isfahan (auf Anfrage)
| 7. Tag | Teheran - Shiraz | Vormittagsflug nach Shiraz. Dort Stadtbesichtigungen: Naranjestan-Garten, Vakil Moschee und Basar (freitags Basar geschlossen, dann stattdessen Bummel am Koran-Tor). Besuch des Shah Cheragh Heiligtums (Zentralraum nicht zugänglich). Ü: Hotel in Shiraz |
| 8. Tag | Persepolis - Shiraz - Isfahan | Ausflug zur alten persischen Residenzstadt Persepolis und den Naqshe Rostam-Felsgräbern. Rückfahrt nach Shiraz. Besichtigung des Mausoleums des Dichters Hafez mit Teehaus. Abendflug nach Isfahan. Ü: Hotel in Isfahan. |
| 9. Tag | Isfahan | Besichtigungen in Isfahan: Maidan-Platz mit Imam- und Lotfullah-Moscheen, Ali Qapu-Palast, Basar(freitags Basar geschlossen, dann stattdessen Sofeh-Hügel mit Ausblick auf Isfahan). Abendbummel an den Brücken am Zayanderud-Fluss. Ü: Hotel in Isfahan. |
| 10. Tag | Isfahan - Teheran | Weitere Besichtigungen in Isfahan: Chehel-Sotun Palast, Jame-Moschee, Vank Kirche. Abendflug nach Teheran. Ü: Hotel in Teheran |
| 11. Tag | Teheran | Besichtigungen in Teheran: Nationalmuseum, Saadabad-Komplex mit 2 Palästen, Tadjrish-Basar und/ oder modernes Milad-Einkaufszentrum. Ü: Hotel in Teheran |
| 12. Tag | Rückflug | Am Morgen Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Hause. |
Bitte beachten Sie:
1. Nach den Allgemeinen Geschäfts- und Reisebedingungen werden spezielle Reiseprogramme für Klettern & Bergwandern, Wüsten- und Nomadentouren, Reiten, Tauchen, Skifahren und Jagen aufgeführt.
2. Am Ende dieser Programm-Abhandlung werden einige Orte beschrieben, die Sie nicht in den üblichen Reisehandbüchern finden werden, aber von Interesse sind und sich auf den angebotenen Routen befinden
DAS ABENTEUER FÄNGT HIER AN - WIR WAREN DIE ERSTEN, WIR SIND ES NOCH
Klettern
1. Damavand (über die Südflanke)
Der Damavand ist mit 5671m der höchste Berg Irans und liegt nordöstlich von Teheran im Elburz-Gebirge. Die Route über die Südflanke wird am häufigsten benützt. Sie stellt keine technischen Probleme dar. Trittsicherheit und Höhentauglichkeit sind erforderlich.
1. Tag: Fahrt von Teheran nach Polur und weiter Richtung Rineh bis zum Gusfandsara-Schafsgatter in 3000m Höhe. Dort beginnt der Bergpfad durch alpine Weiden zum Lager 3 (Bargah-e Sevom) in 4150 m Höhe.
2. Tag: Akklimatisierung und Aufstieg auf etwa 4500 – 4800m Höhe und nochmalige Übernachtung im Lager 3.
3. Tag: Sehr früher Aufbruch zum Aufstieg zum Damavand-Gipfel über Pfade und Lavafelsen. Nach Erreichen des Gipfels Abstieg zum Gusfansara und Rückfahrt nach Teheran.
4. Tag: Wir klettern zum Chal Chal-Tal, anschließend Rückfahrt nach Teheran.

2. SABALAN (mit Naturwundern)
Er ist der zweithöchste Berg Irans und liegt im Nordwesten.
Er ist höher als der Monte Blanc und weist in seiner Gipfelzone Seen und Vulkankrater auf. In einer Höhe von 3600 beim Sabalan-Krater sieht man als Folge der Erosion gigantische NaturSkulpturen, in denen man verschiedene Tiere, Vögel, Insekten usw. erkennen kann. Am schönsten von ihnen ist eine Adler-Skulptur, die den Anschein erweckt, als ob sie von oben die gesamte Sabalan-Abhänge und den Täler beherrscht.
1. Tag: Fahrt oder Flug von Teheran nach Ardabil. Eine Stadtrundfahrt mit Besichtigung des Heiligtums.
2. Tag: Fahrt von Ardabil nach Schabil, Klettern zum Ghootoorsoy und Schirwan-Dareh.
3. Tag: Klettern von Schabil nach Westen oder Osten, Hütte: Hosseinieh.
4. Tag: Klettern von der Schutzhütte zu der Spitze, anschließend Abstieg nach Schabil.
5. Tag: Fahrt nach Ardabil. Übernachtung.
6. Tag: Fahrt oder Flug von Ardabil nach Teheran.
3. ALAM KUH (die iranische Schweiz)
Das AlamKuh-Gebiet wird auch die „iranische Schweiz" genannt. Es hat ein reiches Wildleben. Alam Kuh besitzt den dritthöchsten Gipfel Irans und wahrscheinlich den, der den Kletterer am meisten abverlangt. Sein nördliches Gipfelgebiet mit Gletschern gehört zu den beindruckendsten der Welt.
1. Tag: Fahrt von Teheran nach Kalar Dascht und zur Rudbarak-Hütte.
2. Tag: Klettern von Tang-e Galoo zum Hesar Chal. Übernachtung im Hesar Chal-Camp.
3. Tag: Klettern von Hesar Chal zu der AlamKuh-Spitze, anschließend zurück zum Hesar Chal-Camp.
4. Tag: Klettern von Hesar Chal zum Tang-e Galoo und Rudbarak.
5. Tag: Fahrt von Rudbarak nach Teheran.

oder
1. Tag: Fahrt von Teheran nach Kalar Dascht und zur Rudbarak-Hütte.
2. Tag: Klettern von Rudbarak-Hütte zur Sar Chal-Hütte.
3. Tag: Klettern von Sar Chal-Hütte zum Alam Chal-Camp und Rundblick.
4. Tag: Klettern über Siasangee zur Spitze, anschließend Abstieg zur Sar Chal-Hütte.
5 .Tag: Abstieg zum Rudbarak-Gebiet.
6. Tag: Fahrt von Rudbarak nach Teheran.
Hinsichtlich unvorhersehbarer Klimaänderungen und aus Akklimatisierungsgründen ist es bei Gebirgstouren empfehlenswert, einen zusätzlichen Tag einzuplanen.
Gerne bieten wir auch etablierte Bergwander-Programme für Elburz- oder Zagros-Gebirge und andere Gebirgslandschaften Irans an.
WÜSTEN-Touren

Eines unsrerer Programme für Wüsten ist:
1. Tag: Am frühen Morgen Fahrt über Varamin zur Qasr e Bahram-Karawanserei. Anschließend Weiterfahrt zum Grossen Salzsee. Nach der Vorbeifahrt am Siah Kuh Gebirge, der Sefid Ab Quelle und der Querung einer Bucht des trockenen Salzsees erreichen wir die Maranjab-Karawanserei. Übernachtung im Lager.
2. Tag: Wir fahren weiter nach Kaschan. Unterwegs durchqueren wir Arghonon mit schönen sandigen Hügeln. Nachmittags Ankunft in Kaschan. Übernachtung in Kaschan.
3. Tag: Wir vervollständigen die Kaschanbesichtigung, anschließend Fahrt nach Natanz. Auf dieser Route besuchen wir die berühmten, schönen Berge in dem Dorf Abyaneh. Übernachtung in Natanz.
4. Tag: Am frühen Morgen Fahrt nach Nain - eine sehr schöne Stadt mit Wüstencharakter.
5. Tag: Fahrt in die Dashte Kavir, die Zentralwüste Irans. Über Anarak kommen wir durch kleine Orte wie Choupanan mit typischer Windturm-Architektur. Übernachtung im Lager in Jandagh.
6. Tag: Am Morgen Besuch der Zitadelle in Jandagh, anschließend Weiterfahrt nach Khur, wo wir das traditionelle Wasserreservoir besichtigen. Dann über Bayazeh mit Dattel- und Orangengärten kehren wir zurück nach Jandagh und übernachten im Lager.
7. Tag: Rückfahrt über Semnan nach Teheran oder Verlängerung des Programms mit Einschluss einer Übernachtung in Garmeh.
NATUR-Touren
Eines unserer Programme ist:
1. Tag: Teheran-Gorgan

Fahrt am frühen Morgen über Firuzkuh nach Gorgan, Übernachtung in Gorgan.
2. Tag: Gorgan-Golestanwald (Nationalpark)
Die erste im Iran als Nationalpark ausgewiesene Fläche. Der einzigartige Park umfasst Waldgebiete, Steppen und Gebirgslandschaften. In diesem Areal leben die unterschiedlichsten Tierarten. Auch die Pflanzenwelt ist artenreich und sehr sehenswert.
3. Tag: Golestanwald
Ganztägige Besichtigung des Golestanwaldes. Übernachtung im Zelt.
4. Tag: Golestan-Khosch Yellagh
Fahrt zum Khosch Yellagh, einem Landschaftsschutzgebiet, Übernachtung im Zelt.
5. Tag: Khosch Yellagh-Damghan
Fahrt am Morgen über Schahrud nach Damghan, Besichtigung der Stadt Damghan. Übernachtung in Damghan.
6. Tag: Damghan-Jandagh
Fahrt durch die Zentralwüste nach Jandagh. Übernachtung im Zelt.
7. Tag: Jandagh-Nain-Isfahan
Fahrt über Nain nach Isfahan, unterwegs Besichtigung mancher Sehenswürdigkeiten.
8. Fahrt: Isfahan
Ganztägige Stadtbesichtigung in Isfahan.
9. Tag: Isfahan-Kaschan-Natanzwüste
Fahrt über Natanz nach Kaschan, unterwegs Besichtigung von Natanz, Weiterfahrt zur Wüste, wo wir Wandern und zwei Nächte im Zelt verbringen.
10. Tag: Kavir Nationalpark mit Grossem Salzsee
11. Tag: Weiterfahrt zum Naturschutzgebiet Lar am Damavand-Gebirge, Übernachtung im Zelt.
12. Tag: Rückfahrt nach Teheran.

NOMADEN-Touren
Es gibt gegenwärtig 1,2 Million iranische Nomaden organisiert in über 500 Stämmen. Im Wesentlichen haben sie gemeinsam:
* Sie wandern regelmäßig zwischen Sommer- und Winterquartier ( in der Regel von kalten Bergweiden zum warmen Fachland), um die Vorteile der saisongegebenen Weideresourcen zu nutzen.
* Sie sind traditionelle Hirten von Schafen, Ziegen und Kamelen.
* Sie besitzen Stammesstrukturen.
Die bedeutendsten Stämme sind die Bakhtiaren und Qaschqais.
Eines unserer Programme für Nomadengebiete ist:
1. Tag: Teheran-Isfahan
Am frühen Morgen Fahrt nach Isfahan. Unterwegs Besichtigung von Sehenswürdigkeiten in Kaschan und in Natanz.
2. Tag: Isfahan
Besichtigung des Imam-Platzes mit Sehenswürdigkeiten und des Basars. Am Abend Besichtigung der Brücken.
3. Tag: Isfahan - Schahr e Kord
Halbtägige Stadtbesichtigung in Isfahan, dabei besuchen wir die Vank-Kirche, Freitags-Moschee, schwingende Minarette, nachmittags Fahrt nach Schahr e Kord. Übernachtung in Schahr e Kord.
4. Tag: Region der Bakhtiari-Nomaden
Ganztägige Besichtigung in dieser Region, Übernachtung in Schahr e Kord.
5. Tag: Schahr e Kord- Yasuj
Am frühen Morgen Fahrt über Semirom nach Yasuj
6. Tag: Qaschqai Nomadenregion
Morgens Besuch der Qaschqai-Nomaden. Nachmittags Rückfahrt nach Schiraz.
7. Tag: Schiraz-Persepolis-Schiraz
Vormittags Ausflug nach Persepolis und Naghsch-e Rostam (Nekropolis). Nachmittags Besichtigung des Narendjestan-Gartens, des Koran-Tors, des Mausoleum von Hafez.
8. Tag: Schiraz-Firuzabad-Schiraz
Ganztägige Fahrt nach Firuzabad und Besuch von Qaschqai-Nomaden. Rückfahrt nach Schiraz.
9. Tag: Schiraz – Teheran
Am Morgen Flug nach Teheran.
REIT-Touren
Eines der Programme ist:
1. Tag: Fahrt von Schiraz nach Dascht-e Argen und 25 km Ritt, Zelten in Kaloon.
2. Tag: 20 km Ritt nach Dascht e Barm, Zelten.

3. Tag: 10 km Ritt und Fahrt nach Schiraz und Übernachtung in einem Hotel.
4. Tag: Fahrt nach Kazerun und Ritt nach Daschtak, Zelten.
5. Tag: Ritt zum Parishan- (Famoor-) See und Zelten in Seenähe.
6. Tag: 25 km Ritt durch Qaschqai-Gebiet und Übernachtung bei einem Nomaden-Lager.
7. Tag: Fahrt nach Schiraz.
Tauchen
Tauchen in Kisch
Es gibt eine internationale Tauchschule (PADI) auf der Insel Kish mit offiziellen Tauchleitern und -trainern. Sie können im dortigen Korallengebiet an Tauchtouren teilnehmen oder Tauchkurse besuchen. Tauchausrüstungen sind verfügbar.
SKIFAHREN
1. Tag: Fahrt von Teheran zum Skigebiet von Dizin, das ca. 60 Km nordwestlich von Teheran liegt, anschließend Skifahren, Übernachtung im Hotel in Dizin.
2. Tag: Ein ganzer Tag im Skigebiet von Dezin. Am Abend genießen Sie Ihre Mahlzeit in einer netten und gastfreundlichen Umgebung, Übernachtung im Hotel in Dizin
3. Tag: Vormittags Skifahren, nachmittags Rückfahrt nach Teheran.
Jagen
Auf Anforderung stellen wir Ihnen gerne spezifische Programme zusammen.
Ortsbeschreibungen (alphabetisch)
Diese beziehen sich auf Orte, die sich auf unseren Routen befinden, die aber nicht allen Reisehandbüchern enthalten sind.
Ardestan
Etwa 160 Km südöstlich von Kaschan liegt die Kleinstadt Ardestan am Rande der Salzwüste. Sie wurde in der Sasanidenzeit gegründet. Die Freitagsmoschee ist eine alte Vier-Iwan-Anlage, die aus der Zeit der Seldjuken stammt (12. Jahrhundert).
Bandar-e Anzali
40 Km nordwestlich von Rascht liegt die bedeutende Hafenstadt Bandar-e Anzali, die die zentrale der staatlichen Fischereistationen Gilan ist, deren Schwerpunkt in der Gewinnung des berühmten persischen Kaviars liegt.
Die Süßwasserlagune Mordabe-e Anzali liegt 20 m über dem Meeresspiegel zwischen dem Festland und der Halbinsel von Anzali. In dieser Lagune kann man eine Vielzahl von Wasservögeln antreffen. Auch laichen hier Süsswasserfische und Fischarten aus dem Kaspischen Meer. Man kann eine Bootsfahrt unternehmen und die Tier- und Pflanzenwelt dieser Sumpflandschaft bewundern.
Bischapur
Nahe der Hauptstraße von Schiraz nach Ahwaz liegen die teilweise ausgegrabenen Ruinen der sasanidischen Stadt Bischapur. Bischapur wurde von König Schapur I. im Jahre 266 n. Chr., sechs Jahre nach seinem triumphalen Sieg über den römischen Kaiser Valerian, angelegt. Bis zu Eroberung und Zerstörung durch die Araber(637 n. Chr.) war Bischapur eine sehr wichtige sasanidische Stadt. Der ausgegrabene Gebäudekomplex enthält eine Empfangshalle, einen Palastkomplex, einen Anahitatempel (der Göttin des Wassers und der Fruchtbarkeit) und die Reste einer befestigten Moschee, die aus der Zeit der arabischen Eroberung stammen dürfte. Gegenüber von Bischapur auf beiden Seiten einer engen Schlucht gibt es sechs sasanidische Felsreliefs zum Gedenken an Schahpur's Siege über die Römer.
FiruzAbad
Im Jahre 224 n. Chr. besiegte Ardaschir I. dort König Ardawan V. und beendete damit die Herrschaft der Parther. Er begründete die Dynastie der Sasaniden und wurde Herrscher über das gesamte Persien. Seine königliche Residenz liess er in Firuz Abad errichten. Die Rundstadt Gur war von einer Mauer umgeben. Die vier durch die grosse Tore führenden Hauptstraßen trafen sich im Zentrum. Ardaschir baute auch die Festung Qaleh Dokhtar auf dem Gipfel eines Berges, von wo aus man das Flachland gut überblicken konnte.
Mahan
In dieser Stadt, die im 10. Jh. eine weit größere Bedeutung hatte als heute, liegt das Mausoleum des im Jahre 1431 verstorbenen Schah Nematollah Vali, in dem der Sufimeister - der Gründer des Nematollahi Sufiordens - bestattet ist.
Das Mausoleum über seinem Grab stiftete im Jahr 1437 Ahmt Schah aus der indischen Bahman-Dynastie, ein Anhänger Schah Nematollah Valis. Ein großer Komplex aus mehreren Gebäuden entstand in safawidischer und qadjarischer Zeit. Das Mausoleum liegt im Zentrum der Anlage, die auf einem hohen von einem breiten Inschriftenfries in Kufi verzierten Ring sitzt. Der älteste Teil des Mausoleums ist der quadratische Kuppelraum mit dem Grabmal Schah Nematollah in der Mitte.
Am Rande von Mahan zu Füßen der Berge liegt eine Gartenpalastanlage, die im 19. Jh. - Qadjaren Epoche - gebaut wurde und Bagh-e Schazdeh (Prinzengarten) heißt. Dieser Garten gehört zu den letzten Paradiesgärten in altpersischer Tradition, die im Iran gebaut wurde. In diesem Palastanlage hielt sich der Schah mit seiner Familie und dem Hof auf, als er in Kerman weilte oder auf der Durchreise an den persischen Golf war.
Maragheh
Ca. 140 Km südlich der Stadt Tabriz liegt Maragheh, der ein wichtiger Ort in der Mongolenzeit war. Vermutlich wurde er bereits in parthischer oder sasanidischer Zeit gegründet. Seine Blüte erlebte Maragheh unter Hulaku Khan - dem mongolischen Ilkhanidenherrscher – der sie zur Hauptstadt machte. In Maragheh sind vier Grabtürme erhalten. 1147 entstand der älteste, der seldjukische Gonbad-e Sorkh im Südwesten der Stadt. Nur wenig jünger als der Gonbad-e Sorkh ist Gonbad-e Kabud (der blaue Turm), der im Jahr 1196 gebaut ist.
Ein Ziegelbau auf einer Steinbasis ist der Runde Turm, der in das Jahr 1167 datiert. Der Gonbad-e Ghaffariyeh ist der jüngste der vier Grabtürme. Dieses Mausoleum wurde in der Zeit zwischen 1317 und 1335 während der Regierungszeit von Abu Said Bahadur Khan erbaut.
Nischabur
Die Stadt Nischabur wurde in der Regierungszeit Schahpurs I. (241-272) gegründet. Seine Blütezeit erreichte sie jedoch als Hauptstadt unter Malik Schah (1072-1092) und seinem Großwesir (Ministerpräsident) Nazim-e Al Molk. Die Stadt entwickelte sich durch die staatliche Förderung der Wissenschaften und der schönen Künste, zum intellektuellen Mittelpunkt der damaligen Welt. Heute lebt Nischabur vom Baumwoll-, Getriebe- und Obstanbau, dem Handel mit in Maschad hergestellten Teppichen und von der Ausbeute der überaus reichen Turkismenen der Umgebung und dem Schleifen der edlen Steine.
Sarvestan
Qasr-e Sasan (aus dem 5. Jh. nach Chr.) liegt etwa 10 Km südöstlich des Ortes Sarvestan . Die beiden dort befindlichen Kuppelbauten aus sasanidischer Zeit weisen gut durchgestaltete Trompenzonen auf.
Thaddäuskirche (Qareh Kelisa)
Etwa 18 Km südlich von Maku liegt die Thaddäuskirche, die auch schwarze Kirche genannt wird. 35 n. Chr. war der Apostel Thaddäus von der Christenverfolgung in Palästina nach Armenien geflohen, heilte Kraft seines Glaubens König Abgar von Edessa von einer schweren Krankheit. Auf Bitte des Herrschers zog Thaddäus durch das ganze Königreich und bekehrte die Menschen. Das Grab des Thaddäus liegt heute in der Nische rechts neben dem Altar in der Thaddäuskirche. Die Kirche steht in Mitten des von hohen Mauern umgebenen Klosterhofs. Der Teil der Kirche, der aus dem 14. Jahrhundert stammt, gab der Klosteranlage den Namen Qareh Kelisa. Die gesamte Außenfassade des Baus ist mit steinernen Reliefs und Bauornametik geschmückt. Im Juli jeden Jahres findet zu Ehren des heiligen Thaddäus ein drei Tage dauerndes Fest statt, zu dem Tausende armenischer Pilger aus der ganzen Welt zusammenkommen.
Tus
Die ehemalige Stadt Tus, deren Ruinen aus Lehmziegeln abseits der Hauptstraße von Maschad nach Quchan liegen, ist in achämenidischer Zeit entstanden und wurde in parthischer und sasanidischer Zeit erweitert. In frühislamischer Zeit war Tus von grosser Bedeutung, aber nach vorangegangenen Zerstörungen durch die Mongolen und Timuriden wurde es aufgegeben. Einzig der Haruniyeh-Bau aus dem 12. Jh. mit einer interessanten achteckig